Mazda hat nun tatsächlich auf meine Anfrage zu einer Dashcam-Lösung reagiert und wie folgt geantwortet:
"Eine werksseitige Dashcam-Option oder die Nachrüstung einer Dashcam sind für unsere aktuellen Mazda-Modelle als auch den Mazda CX-6e von unserem Hersteller nicht vorgesehen. Daher fehlen auch entspreche Angebote in unserem Originalzubehör. Ob es bei der Ausstattung bei den von Ihnen genannten Punkten in naher Zukunft eine Änderung geben wird, können wir derzeit nicht zusagen.
Dabei spielen neben technischen und wirtschaftlichen Aspekten auch die Häufigkeit ähnlicher Rückmeldungen eine Rolle. Wir beobachten das Kundenfeedback sehr genau und berücksichtigen es bei Modellüberarbeitungen. Ihr Feedback ist für uns daher besonders wertvoll. Vielen Dank, dass Sie uns Ihre Anregungen mitgeteilt haben."
Es wäre also eine gute Sache wenn alle, denen eine eingebaute Dashcam-Lösung gefallen würde, an - kundeninfo@mazda.de - ihren Wunsch zu einer solchen Lösung kommunizieren würden. Vielleicht erreichen wir ja so doch ein Umdenken bei der Planung für den deutschen/europäischen Markt, zumal es eigentlich nur ein Software-Problem darstellt.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum uns die bei der chinesischen Version übliche Dashcam-Funktion und die ebenso damit verbundene Alarm-Außenautsicherung vorbehalten bleiben soll.
In China wird sogar der Täter über den Außenlausprecher harsch angesprochen.
Unsere offensichtliche Leidensfähigkeit, gegenüber dem internationalen Markt schlechter gestellt zu werden, sollte endlich mal ein Ende haben - zumal wir einen deutlich überhöhten Kaufpreis akzeptieren müssen (China-Preis ca. 24.000 USD).