Beiträge von Silver Fox

    Nach 3 Jahren als zufriedener GJR-Fahrer möchte ich meine Erfahrungen teilen.
    Aktuell nutzen wir:

    • Mazda CX-60 AWD (Michelin CrossClimate 2 SUV)
    • MINI Cooper E (Michelin CrossClimate 3 Sport)

    Im Winter, beim CX-60 jederzeit souverän, keinerlei Probleme bei Schnee oder Glätte.
    Im Sommer
    , auch bei großer Hitze (Italien/Frankreich) top Grip. Lediglich ein leichtes, ich nenne es mal, „Singen“ in Kurven ist hörbar.
    Elektro-Performance: Der MINI bringt sein Drehmoment mit den GJR genauso gut auf die Straße wie mit den ehemaligen Sommerreifen. Einzig auf der Autobahn ist das Abrollgeräusch minimal lauter. Aber da der MINI eh nicht für die Autobahn gedacht ist, ist dies für uns nicht relevant.


    Folglich gab und gibt es für uns ein enormes Sparpotenzial! Keine Kosten für Einlagerung, kein Reifenwechsel-Stress, kein zweites Paar Felgen, keine separaten Winterreifen und kein Zeitverlust (Arbeitszeit/Zeitausgleich) mehr.


    Sollte es ein CX-6e werden, steht fest: Er bekommt definitiv wieder Ganzjahresreifen (aktuell klarer Favorit: Michelin). Wie seht ihr das Thema für den CX-6e?

    Für die E-Autobesitzer in einer gemieteten Wohnung kann die Info vielleicht hilfreich sein, dass es einen allgemeinen Rechtsanspruch gegen den Vermieter gibt, sich eine Wallbox installieren zu lassen. Eine Installation darf er im Regelfall nicht untersagen.

    Um diesen Thread nicht mit Wallbox-Details unübersichtlich zu machen, habe ich dazu ein neues Thema eröffnet.

    Weiter mit Wallbox-Details geht’s HIER.

    -> KLICK

    Danke PainSuffer, da bist du mir mit deinem Statement glatt zuvorgekommen! ;)


    Ich möchte dazu kurz einen technischen und rechtlichen Einwurf ergänzen:

    Zwar gibt es mittlerweile einen Rechtsanspruch auf den Einbau einer Lademöglichkeit, doch die Tücke liegt in der praktischen Umsetzung. Das Gesetz regelt nämlich nicht im Detail, wie die bauliche Ausführung auszusehen hat – und genau hier entstehen oft die Konflikte.


    Besonders kritisch (und teuer) sind Themen wie:

    • Brandschutzauflagen bei Kabelführungen durch fremde Kellerräume (Duldungsrecht) und Flure
    • Bauliche Eingriffe: Kernbohrungen in Beton oder Asphalt sowie Arbeiten am Wärmeputz
    • Infrastruktur: Ggf. eine notwendige Verstärkung der Hauszuleitung
    • und wahrscheinlich noch v.a.m.

    Ein Bekannter wollte das kürzlich für seinen Sohn (Mieter) realisieren – am Ende lagen die Kostenvoranschläge zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Ein Mieter hat zwar das Recht auf die Box, sollte sich aber unbedingt vorab über die massiven potenziellen Mehrkosten und die rechtlichen Rahmenbedingungen innerhalb der Eigentümergemeinschaft klar werden. Ohne vorherige Absprache und Kostenschätzung kann das Projekt schnell zum finanziellen Albtraum werden.


    Hat von euch schon jemand ähnliche Erfahrungen mit unerwarteten Kosten bei der Installation gemacht, oder lief das bei euch reibungsloser ab?

    Das Gemeine ist ja, dass die Software (6e) so schlecht ist, dass ich mich schon freuen würde, wenn sie beim CX-6e normal funktionieren würde, da funktioniert nicht mal das normale Radio…

    Wirklich :cursing:

    Mir ist bewusst, dass Mazda eher ein „Boutique-Hersteller“ ;) ist – klein, eigenständig und besonders. Gerade deshalb mache ich mir Gedanken zur Kooperation mit dem chinesischen Changan-Giganten. Denke auch, dass Mazda die teure Entwicklung moderner Software-Architekturen kaum alleine stemmen kann.


    Man liest aktuell leider wenig von technologischen Highlights, dafür mehr über überfrachtete Touch-Menüs und wenig intuitive Oberflächen, die eher an chinesische Smartphones als an klassische Ergonomie erinnern. Dazu kommen Berichte über nervöse Assistenten und eine schwache Laderoutenplanung.


    Ich hoffe sehr, dass ich mich hier täusche und Mazda seine Identität bei der Bedienbarkeit nicht verliert und alles zu chinesisch wird. ||

    Aktuell fahren wir auch einen E-MINI: Der hat zwar auch seine Tücken (Stichwort: Rundes Display auch überladen), aber die Sprachsteuerung und Navigation funktionieren fast blind und somit ist die Ablenkung um ein Vielfaches geringer.

    Dagegen sind wir hier in Deutschland/Europa auf extremer Magerkur.

    So gern ich Mazda fahre – und genau das ist ja der Punkt – sehe ich die Marke bei Software, Performance und deren Bedienung für mich noch nicht ganz vorne.


    Wenn ich meine letzten beiden Modelle Revue passieren lasse (MX-5 ND und aktuell CX-60 AWD), wirkt manches in diesen Bereichen noch etwas oldschool. Da sind einige Mitbewerber in derselben Klasse schon einen ordentlichen Schritt weiter – sei es zum Beispiel bei einer wirklich durchdachten Sprachsteuerung ... etc. :/


    Auf der anderen Seite: Gerade weil Mazda so vieles richtig macht – Fahrgefühl, Design, Charakter – fällt das umso mehr auf. Ich brauche wirklich nicht jedes Gimmick, aber das, was an Bord ist, sollte modern, flüssig und intuitiv funktionieren.


    Ich bin daher umso gespannter und auch durchaus optimistisch, was der CX-6e hier künftig zu bieten hat. Ich hoffe allerdings, dass er nicht zum rollenden Gameboy wird – dafür bin ich dann doch schon zu alt.

    Darf man fragen, warum Takumi Plus? In einem anderen Post hast du dich eher gegen digitale Spiegel ausgesprochen, trotzdem wäre der Plus deine Wahl?

    Stimmt, das ist ein kleiner Widerspruch. 8|

    Meine Skepsis gegenüber digitalen Spiegeln besteht weiterhin, da mich der theoretische Nutzen noch nicht überzeugt. Falls sich das in der Praxis bestätigt, wäre der Takumi Plus tatsächlich nicht mehr meine erste Wahl.

    Für mich persönlich ist das eine klassische ‚Verschlimmbesserung‘.

    Wir sehen diesen Trend ja schon bei den Cockpit-Displays: Statt intuitiver Tasten gibt es unübersichtliche, verschmierte Screens, die im Alltag eher nerven und ablenken.


    Jetzt wird auch noch ein absolut störungsfreies System wie der Außenspiegel digitalisiert.

    In der harten Realität (Winter, Regen, Salz) ist der Glasspiegel an Einfachheit kaum zu schlagen. Bevor ich das akzeptiere, will ich keine Schönwetter-Probefahrt, sondern einen Härtetest bei miesem Wetter. Erst wenn die Kamera dann noch überzeugt, fange ich an, darüber nachzudenken.

    Bin gespannt wie ich das Empfinde wenn ich das erste mal in diesem Auto sitze ...

    „Geht mir ähnlich!

    Da ich aktuell den CX-60 Diesel mit 254 PS in der Homura-Ausstattung fahre, ist meine Erwartungshaltung entsprechend hoch – auch wenn der CX-60 preislich höher angesiedelt ist.


    Ich bin gespannt, ob der Funke bei der ersten Sitzprobe überspringt. Bei mir ist das so: Wenn der erste Eindruck und das Bauchgefühl beim Einsteigen nicht stimmen, hat es das Auto danach schwer.

    Das ‚Wohlfühlen‘ steht für mich an erster Stelle, die technischen Details kommen erst danach bzw. konnte ich für meine Fahrzeuge immer richten.


    Warten wir es ab wie sich ein Mazda CX-6e Takumi Plus anfühlt! ;)

    Ich sag es dir ganz ehrlich, könnte ich nicht zuhause laden, würde ich nicht zum E-Auto wechseln. Ja, sicher, eine Ladesäule ist auch bei mir ein paar hundert Meter von der Wohnung entfernt, aber dann kommt wieder das Thema Blockiergebühr .....

    Absolute Zustimmung!

    Wir nutzen aktuell ein E-Auto im Alltag ohne Wallbox – noch geht das wegen guter öffentlicher Säulen am Arbeitsplatz (Schule). Aber die Praxis zeigt: Die Infrastruktur wird voller, die Wartezeiten länger bzw. es wird dann umständlicher.


    Für unseren geplanten Umstieg 2027/2028 (vielleicht Richtung Mazda CX6e) ist die Heimladestation daher Pflicht. Wenn wir den CX-60 abgeben, dann nur mit einer Lösung im eigenen Carport.

    Ohne diesen 'Heimvorteil' verliert das Konzept E-Auto für uns einfach seinen Sinn. (zumindest sehe ich dies aktuell so)