Beiträge von Silver Fox

    ... von 10 auf 80% braucht er damit 47 Minuten.

    Klingt vielleicht hart, aber 47 Minuten Ladezeit sind für mich ein absolutes No-Go – vor allem, da dieser Wert sicher schon für HPC-Stationen gilt. Bei fast einer Stunde Standzeit geht für mich einfach der Praxisnutzen verloren.

    Meiner Meinung nach muss das Ziel für die nächsten 2 bis 4 Jahre bei 20, eher 10 Minuten liegen, damit das Ganze wirklich langstreckentauglich und zeitgemäß ist.

    Die Ladegeschwindigkeit unterscheidet sich etwas:
    Mazda 6e: Bis zu 165KW

    Mazda CX-6e: Bis zu 195KW

    :/ ...

    Was in der Praxis, vor allem auf Reisen, aber nicht so relevant ist. Oder denke ich hier falsch?

    Insofern:

    - z.B. auf Reisen vollgeladen vom Hotel (oder zu Hause) abfahren.

    - Dann nachladen (HPC), vielleicht 10 .. 15 Minuten laden (kurzes Beinevertreten ohne „Konsumzwang”).
    - stellt sich die Frage, wieviel km kriege ich hier rein (Ladekurve ..)


    Anmerkung: Ich habe ja gedanklich immer noch einen Mitbewerber zum CX6-e im Hinterkopf und zwar den Hyundai IONIQ 5. Bin schon gespannt, wann ich diese beiden Fahrzeuge "gegeneinander" fahren kann.

    Bitte wieder zurück zum eigentlichen Thema ;)

    • Wie plant ihr längere Strecken – und wie sehr beeinflusst das den Fahrkomfort bzw. die Reisezeit?

    Mich würden vor allem echte Erfahrungen interessieren.

    Kurze Frage in die Runde: Sehe ich das richtig, dass der Mazda 6e und der kommende CX-6e technisch (Motor, Akku) identisch aufgestellt sind?

    • Aufgrund der flacheren Silhouette dürfte der 6e bei der Reichweite ja leicht die Nase vorn haben.
    • Meint ihr, man kann vom Fahrgefühl und der Ladegeschwindigkeit des 6e eins zu eins auf den CX-6e schließen?
    • Auch bei der Software für die Routenplanung gehe ich von derselben Basis aus. Oder?

    Wäre super, wenn die 6e-Fahrer hier schon mal ihre Erfahrungen teilen könnten, bevor der CX-6e offiziell startet!

    Schau mal ins 6. Forum, da haben dann sehr viele ein Montagsauto ...

    Ich verfolge die ersten Infos zum CX-6e mit einer Mischung aus Vorfreude und Skepsis.


    Als Fahrer eines CX-60 der „fast ersten Stunde“ (Dez. 22) blicke ich mit gemischten Gefühlen zurück.
    Obwohl ich glücklicherweise ein „Sonntagsauto“ erwischt habe und von den großen Desastern vieler anderer CX-60-Fahrer verschont geblieben bin, muss man ehrlich sagen: Den echten „Premium-Status“ hat der CX-60 eigentlich erst jetzt mit dem Modelljahr 2026 erreicht. (4 Jahre!!)

    Für Erstkäufer, die massiv mit Problemen zu kämpfen hatten, war das ein langer Weg. (für manche zu lang)


    Für den CX-6e, der nun doch deutlich später als der Mazda 6e kommt, ist für mich als aktuellen CX-60-Fahrer klar – folgende Punkte müssen zum Marktstart auf "Gehobener-Mittelklasse-Niveau" sein:

    • Fahrwerk & Lenkung: Hier darf es keine Kompromisse mehr geben
    • Assistenzsysteme: Das "übernervöse" Verhalten muss der Vergangenheit angehören.

    Mazda hat zwar bei Rückrufen und Service-Aktionen immer sehr rasch und kulant reagiert, aber solche Anlaufschwierigkeiten wie beim CX-60 darf man sich nicht noch einmal leisten – auch wenn der Wagen preislich sicherlich ca. 10.000 Euro unter der Mazda-Premium-Klasse liegen wird. Mein persönliches Fazit aus der CX-60-Zeit: Eine komplette Neuentwicklung kaufe ich nicht mehr sofort. Ich warte lieber 2-3 Jahre, bis ein „Sorglospaket“ ausgereift ist.


    Trotzdem bin ich extrem gespannt. Sobald der CX-6e in Österreich verfügbar ist, werde ich ihn ausgiebig probefahren. Ich bin neugierig, ob er mein Herz genauso erobert wie der CX-60 Inline6 – denn emotional schlägt mein Herz weiterhin für Mazda.

    Aber ich denke oftmals liegt die "Wahrheit" auch gerne dazwischen und kommt dann auch auf die eigenen Erwartungen und Anforderungen drauf an.

    fRank1e ... Vielen Dank für deine ausführlichen Informationen. Das werde ich mir diese Woche abends in Ruhe ansehen.


    Das Gute an meinem Autokauf ist, dass ich in den nächsten zwei Jahren aller Voraussicht nach keinen Wechsel vornehmen werde. Gerade bei Mazda habe ich allerdings etwas Vertrauen verloren, auch wenn die Nachbesserungen bei meinem CX-60 keine Wünsche offengelassen haben. Dennoch war der Start des CX-60 (ich fahre ein Modell von Dezember 2022) alles andere als ein Ruhmesblatt.


    Insofern bin ich auch bei dir: Wie so oft liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte.

    ... Berichte über das Reisen mit seinem Tesla.

    Danke für das Video, Stefan!

    Technisch gesehen ist Tesla bzgl. Langstrecke und Ladestruktur ggf. das Maß der Dinge, aber für mich spielt das Gesamtpaket inklusive der Unternehmensphilosophie eine Rolle. Da ich mit dem Auftreten des Hauptaktionärs überhaupt nicht konform gehe, kommt ein Tesla für mich aus Prinzip nicht in die Garage – so gut die Autos auch sein mögen. ;)

    Die Ladetechnologie bei Mazda ist nicht auf dem Stand der Zeit ...

    Servus!

    :/ dein Feedback zur Langstrecke beim Mazda liest sich ja eher ernüchternd.

    Vielleicht bin ich da auch etwas vorbelastet: Ich habe letzten Herbst einen Trip im Audi Q4 e-tron eines Freundes miterlebt und da leider ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht, was das Laden angeht.


    Ganz ehrlich: Ich hab wenig Lust, vor jeder Fahrt ein App-Studium zu betreiben, nur damit die Navigation vernünftig hinhaut oder ich passende Ladestationen finde. (welche dann auch funktionieren)

    Beim meinem CX-60 ist das System ja sowieso schon nicht mehr ganz State-of-the-Art – da erwarte ich eigentlich, dass die "neuen" Madza E-Modelle das Handling mittlerweile besser im Griff haben.


    Scheinbar muss ich mich da doch noch tiefer einlesen. Ob ich mich mit diesem Handling auf Dauer anfreunden kann, muss ich mir echt noch mal gut überlegen. Bin gespannt, was meine Recherchen so ergeben werden.

    Möglicher Umstieg vom CX-60 Diesel auf E-Auto (z.B. CX6-e) – Erfahrungen & offene Fragen zur Langstreckentauglichkeit


    Hallo zusammen,

    ich beschäftige mich aktuell intensiver mit dem möglichen Umstieg von meinem CX-60 AWD Diesel auf ein Elektrofahrzeug – konkret habe ich dabei den CX6-e im Blick (alternativ auch z. B. den IONIQ 5 oder mit ähnlicher Technologie)

    Da ich seit Jahrzehnten Dieselfahrer bin, stellen sich für mich noch einige grundlegende Fragen – vor allem im Hinblick auf die Alltagstauglichkeit und insbesondere auf längeren Reisen.


    Mein Fahrprofil: ca. 30/40 % Alltag (urban / tägliche Nutzung) und ca. 70/60 % Reisen / Langstrecke

    Die 30/40 % im Alltag sehe ich völlig unkritisch:

    • Wallbox zuhause bzw. DC-Lademöglichkeit fußläufig vorhanden / hier dürfte ein E-Auto problemlos funktionieren.

    Meine offenen Punkte betreffen vor allem die 70/60 % Reiseanteil:

    • Ich bin gerne in Regionen unterwegs wie Apennin, Abruzzen, Pyrenäen, Süditalien etc. / teilweise eher dünn ausgebaute Ladeinfrastruktur entlang der Strecke / bisher gewohnt: Tanken – 5 Minuten – weiterfahren.

    Daher mal ein paar Fragen an euch:

    • Wie verhält sich ein Fahrzeug wie der CX6-e/6e (oder auch z.B. ein IONIQ 5 oder Ähnliches) auf solchen Langstrecken konkret?
    • Wie gut ist die reale Reichweite (20/80 ... 10/90 ... 5/100) unter Reisebedingungen (Autobahn, Berge, ggf. Klima/Heizung)?
    • Wie praktikabel ist das Laden unterwegs – auch abseits der Hauptachsen mit vollen Kofferraum und Fahrradträgern am Heck?
    • Ist die aktuelle bzw. erwartete Ladetechnologie beim Mazda aus eurer Sicht bereits „reisetauglich“ und zeitgemäß?
    • Wie plant ihr längere Strecken – und wie sehr beeinflusst das den Fahrkomfort bzw. die Reisezeit?

    Mich würden vor allem echte Erfahrungen interessieren.

    Wie geht ihr als E-Fahrer mit diesen Themen um – speziell im Urlaub oder auf längeren Touren?

    Der Umstieg ist bei mir nicht sofort geplant, sondern eher in einem Zeithorizont von etwa 2 Jahren. Trotzdem möchte ich mich frühzeitig informieren und ein realistisches Bild bekommen.

    Vielen Dank vorab für eure Einschätzungen!

    Der CX-6e ist kein kleines Auto, habt ihr schon Erfahrungen mit Autos in der Größe oder ist es für euch Neuland?

    Nach 5 Jahren Audi Q5 und 3 Jahren CX60 ist mein Fazit: Große SUVs und die engen Gassen in Italien oder Frankreich passen einfach nicht zusammen. ?(


    In kleine Dörfer fahre ich gar nicht mehr direkt hinein, sondern parke lieber außerhalb – und das am besten am Rand des Parkplatzes, um Rempler beim Einsteigen zu vermeiden. Das hat bisher auch wirklich gut funktioniert.


    Alte Tiefgaragen sind dort ein reines Lotteriespiel für die Felgen. Deshalb nutze ich mittlerweile KI, um gezielt moderne Parkhäuser zu finden, die breit genug für SUVs sind. Die Angaben sind teilweise erstaunlich präzise; ohne Hilfe hätte ich diese Parkmöglichkeiten nur mit erheblichem Mehraufwand gefunden.


    Auf den schmalen Straßen selbst fahre ich heute defensiver als früher: Ich achte vorausschauend auf Ausweichmöglichkeiten und setze im Zweifel lieber zurück. Das aneinander Vorbeizwängen kann teuer werden – vor allem, da wir Fahrzeuge für 50.000 € und mehr fahren, während das Gegenüber oft in einem Wagen unterwegs ist, der, wenn überhaupt, nur noch ein paar Tausender wert ist.


    Eine Patentlösung habe ich auch nicht. Es bleibt in diesen Regionen einfach eine Frage der Vorsicht und vor allem der Achtsamkeit, WO man sein Fahrzeug abstellt. Im Süden wird beim seitlichen Straßenparken ja gerne mal „Ping-Pong“ mit den Stoßstangen gespielt. :cursing:

    Hier in den Tälern Osttirols sind die Winter doch noch zu winterlich, damit ich mich trauen würde, GJR zu verwenden.

    Verständlich!

    Wir hier im ‚Ländle‘ hören ja regelmäßig, dass es in Osttirol und Kärnten im Winter ordentlich zur Sache gehen kann. ;) Bei uns in Vorarlberg ist das meistens auf die Regionen Arlberg und Silvretta begrenzt.


    Da ich aber im Rheintal wohne, hat der Schnee in den letzten 5 bis 10 Jahren stark nachgelassen – für mich sind Ganzjahresreifen daher absolut alltagstauglich. Vor allem, da unser aktueller CX60 mit Allrad unterwegs ist.

    Ist aber somit sicher ein Thema, da der CX6-e ausschließlich mit Heckantrieb (RWD) angeboten wird.

    Schau ma mal. :)