SoC = State of Charge, also Ladezustand der Fahrzeugbatterie in Prozent. Den benötigt man, um in evcc (Energiemanagementsystem für das intelligente Laden von Elektrofahrzeugen (EV) open source: https://evcc.io) das Laden zu optimieren. Bspw. PV Überschuss laden, also nicht nur mit einer festen Ladeleistung, sondern mit dem was gerade übrig ist, bevor es eingespeist wird oder um den soc zu begrenzen, damit er ihn nicht immer auf 100% lädt, was beim LFP Akku nicht ganz so schlimm wäre, oder um Ladepläne zu hinterlegen, dass das Fahrzeug bspw. immer mindestens auf ein bestimmtes Level geladen wird, sobald es angeschlossen wird und es sucht sich für den Rest aus verschiedenen Stromquellen (PV, Haupt-/Nebentarif, Börsenpreis, was auch immer ihr konfiguriert habt) automatisch die günstigste Variante raus, um bis zur Abfahrt auf den soc geladen zu haben, den ihr vorgegeben habt.
Also viel technische Spielerei, mit der man bei PV aber noch einiges optimieren könnt.
Der Vorteil bei evcc ist, das man Komponenten von unterschiedlichen Herstellern kombinieren kann. Sonst braucht man i.d.R. alle Komponenten von einem Hersteller, also Wechselrichter, bzw. Energy Meter und Wallbox, tlw. sogar noch eine Lizenz, um die Funktionalität freizuschalten.
Da ich 6 Wechselrichter unterschiedlicher Hersteller habe und nur ein Energy Meter sowie 2 Wallbox eines weiteren Herstellers, habe ich evcc dafür im Einsatz. Einige Fahrzeughersteller werden direkt unterstützt und erlauben den Zugriff auf die Fahrzeugdaten. Ich selbst habe Tesla und Peugeot bisher im Einsatz. Tesla ist diesbzgl. vorbildlich und funktioniert einwandfrei. Peugeot war ein Kampf. Man musste jede Woche neue Zugangsdaten generieren. Mazda scheint das gar nicht zu wollen und ist wohl auch schon gerichtlich gegen bestimmte Lösungen vorgegangen. Deshalb werde ich das erste Mal mit einem OBD Adapter arbeiten. Das hat beim Peugeot schon funktioniert. Den CX-6e bekomme ich ab 15.9. und kann dann damit experimentieren.