Ganz ehrlich: Ich hab wenig Lust, vor jeder Fahrt ein App-Studium zu betreiben, nur damit die Navigation vernünftig hinhaut oder ich passende Ladestationen finde.
Das verstehe ich absolut… mein Glück, die meisten Strecken, die ich fahre, schaffe ich ohne Zwischenlandung, und bei den Strecken, die weitergehen und von mir regelmäßig in Angriff genommen werden, da weiß ich mittlerweile auswendig, wo ich lade.
Bei Strecken, die ins Blaue gehen, also noch nie von mir gefahren wurden, da studiere ich am Vortag die Route – ja, das ist anders als beim Verbrenner, und das ist nicht für jeden.
Alternativ kann man auch das Manzda Navi benutzen, es hat eine Routenplanung und plant auch Ladestops ein, so wie man es eben erwartet. Warum nutze ich dann nicht diese Möglichkeit?
Das interne Navi hat so seine Tücken:
die Verkehrsinfos und Stauumfahrung funktionieren nicht zuverlässig
Die Laderoutenplanung funktioniert nur, wenn man keinen Zwischenstopp eingibt
Die nette Dame, die mir sagt, wann und wo ich abbiegen muss, kann kein richtiges Deutsch (wirklich schlimm, habe so etwas noch nie gehört, nicht mal bei den ersten Navigationssystemen, die ich vor Jahrzehnten hatte)
Fährst du schneller als 1km/h, sagt dir die Stimme, dass du zu schnell fährst (lässt sich NICHT deaktivieren)
Ladesäulen kann man filtern, aber nur nach Betreibern im Umkreis(startest du irgendwo, wo es kein Ionity, EnBW oder EWE Go gibt, kannst du diese Säulen auch nicht in den Filter geben, obwohl diese vielleicht entlang deiner Route existieren).
Natürlich kann das alles mit Updates behoben werden, aber ob und wann ist die Frage.