Beiträge von TOBIiC56

    Ganz ehrlich: Ich hab wenig Lust, vor jeder Fahrt ein App-Studium zu betreiben, nur damit die Navigation vernünftig hinhaut oder ich passende Ladestationen finde.

    Das verstehe ich absolut… mein Glück, die meisten Strecken, die ich fahre, schaffe ich ohne Zwischenlandung, und bei den Strecken, die weitergehen und von mir regelmäßig in Angriff genommen werden, da weiß ich mittlerweile auswendig, wo ich lade.


    Bei Strecken, die ins Blaue gehen, also noch nie von mir gefahren wurden, da studiere ich am Vortag die Route – ja, das ist anders als beim Verbrenner, und das ist nicht für jeden.



    Alternativ kann man auch das Manzda Navi benutzen, es hat eine Routenplanung und plant auch Ladestops ein, so wie man es eben erwartet. Warum nutze ich dann nicht diese Möglichkeit?

    Das interne Navi hat so seine Tücken:


    die Verkehrsinfos und Stauumfahrung funktionieren nicht zuverlässig


    Die Laderoutenplanung funktioniert nur, wenn man keinen Zwischenstopp eingibt


    Die nette Dame, die mir sagt, wann und wo ich abbiegen muss, kann kein richtiges Deutsch (wirklich schlimm, habe so etwas noch nie gehört, nicht mal bei den ersten Navigationssystemen, die ich vor Jahrzehnten hatte)


    Fährst du schneller als 1km/h, sagt dir die Stimme, dass du zu schnell fährst (lässt sich NICHT deaktivieren)


    Ladesäulen kann man filtern, aber nur nach Betreibern im Umkreis(startest du irgendwo, wo es kein Ionity, EnBW oder EWE Go gibt, kannst du diese Säulen auch nicht in den Filter geben, obwohl diese vielleicht entlang deiner Route existieren).



    Natürlich kann das alles mit Updates behoben werden, aber ob und wann ist die Frage.

    Also, ich würde da gerne mal antworten, so gut ich kann, da ich aktuell den 6e fahre, der vom Verbrauch aber sicher besser ist als der CX-6e.


    Wenn ich Langstrecke fahre, dann plane ich die Route zuhause mit A Better Route Planner (ABRP). Diese App ist echt praktisch, aber lässt sich leider nicht mit dem Mazda verbinden, da Mazda die nötigen Daten leider nicht preis gibt da hätte der Ioniq eindeutig einen Vorteil.


    Im Auto selbst navigiere ich mit Apple Maps via CarPlay. Das Mazda-interne Navi ist nicht so der Hit.


    Eine weitere App, die ich sehr oft verwende, ist Chargeprice. Dort hinterlegt man all seine Ladekarten und sieht dann gleich, wie teuer es an der Ladesäule wird und man sieht auch, wo es überall Ladestellen gibt.


    Die Ladetechnologie bei Mazda ist nicht auf dem Stand der Zeit, da man einfach auf die Vorkonditionierung des Akkus verzichtet hat. Es geht weder über das Eingeben einer Ladestation im Navi noch kann man es manuell aktivieren. Man kann nur eine Abfahrtzeit angeben, dann wärmt er den Motor leicht, um gleich auf die volle Power zuzugreifen. Das heißt dann aber, um hohe Ladeleistung zu bekommen, muss man weite Strecken fahren damit sich der Akku so erwärmt. Vor allem im Winter ist das frustrierend, da habe ich nie mehr als 80 kw an der Säule gesehen.

    Kann mir spontan übers Wochenende einen Audi mit digitalen Spiegeln ausleihen? Danach ist für mich hoffentlich klar, zu was ich mehr tendiere: digital oder analog.

    Ich konnte jetzt über 1000 km die digitalen Außenspiegel testen. Vorab ist mir bewusst, dass die digitalen Spiegel von Audi nicht 1 zu 1 mit denen von Mazda vergleichbar sind. Mir ging es in erster Linie darum herauszufinden, wie ich generell damit klar komme und was generell Schwächen sein könnten.


    Als ich das Auto übernahm (Audi mit Kamera-Spiegeln der 1. Generation), war es unglaublich ungewohnt, da ich anfangs immer nach draußen auf die Kamerastummel blickte, anstatt auf die Displays, aber schon nach 100 km habe ich mich dran gewöhnt und der Blick ging immer sofort auf die Displays.


    Von der Optik würde ich persönlich immer die Digitalen nehmen, da sie moderner und futuristischer wirken - meine persönliche Meinung.


    Negativ sind mir 3 Punkte aufgefallen, und wegen dieser werde ich beim CX-6e auch nur die normalen Spiegel nehmen und nicht die digitalen. Sollten diese Punkte bei Mazda besser gelöst sein, werdet ihr mir das hier sicherlich berichten und ich werd mir in den A…. beißen. 😉😂


    1. Ich habe mich beim Umfokusieren von Straße auf Displays und zurück schwer getan, meine Augen brauchten immer ein bisschen, um das das Bild im Display scharf zu stellten. Das klingt zwar lapidar, war für mich aber anstrengender und ermüdender als einfach in einen Spiegel zu blicken, gerade bei schnellen Spurwechsel auf der Autobahn kein zu unterschätzendes Risiko (dieses Problem haben LKWs nicht).


    2. Einschätzen von Distanzen und Geschwindigkeiten. Wieder auf der Autobahn ist es mir schwer gefallen, einzuschätzen, wie schnell sich ein Fahrzeug von hinten nähert und ob ich noch rausziehen kann oder nicht, vor allem bei Dämmerung. Auch im Stadtverkehr beim Einfädeln ist es ein bisschen schwieriger, die Distanzen zu erkennen. LKWs haben dazu im Display digitale Linien, die eine gewisse Einschätzung der Abstände erleichtern. Auch Hyundai hat das bei ihren digitalen Spiegeln. Vielleicht kann man das mit einem Update nachrüsten. Wäre sehr hilfreich in meinen Augen.


    3. Es kam dreimal vor, dass die Kameras dermaßen überbelichteten, dass ich nur noch ein weißes Display hatte, und das ist auch der Punkt, an den man sich nicht gewöhnen kann. Bei den anderen lass ich mir noch einreden, dass man sich nach einer gewissen Zeit daran gewöhnt, aber hier kann man sich nicht dran gewöhnen, wenn man nicht sieht, sieht man nichts.

    Zwei Mal kam es auf der Autobahn bei tief stehender Sonne vor, dass ich nichts mehr im Display sah und so ein Spurwechsel unmöglich war. Bei 130 ein verdammt ungutes Gefühl.

    Einmal kam es beim Einparken vor, auch da stand die Sonne wieder ungünstig und ich sah plötzlich nichts mehr in den Displays, habe dann den Parkvorgang abgebrochen, weil hinter mir schon Autos ungeduldig wurden.



    Ich möchte noch mal darauf hinweisen, dass das meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse sind. Mit diesem Post möchte ich niemanden davon abhalten, sich digitale Spiegel zu kaufen.

    Der CX-6e ist kein kleines Auto, habt ihr schon Erfahrungen mit Autos in der Größe oder ist es für euch Neuland?


    Könnt ihr Tipps geben?



    Ich fahre oft nach Italien und da merk ich mit dem 6e ständig, dass die Straßen gerade in kleinen Orten eher für einen Fiat Panda als für ein knapp 5m Schiff gemacht sind 😂 Der CX ist ja etwas kürzer, dafür breiter, es bleibt also spannend.

    Also ich hatte da offenbar riesiges Glück, in meinem Wohnblock ca. 60 Eigentümer waren niemand dagegen, dass ich eine Wallbox instaliere… Kosten hielten sich mit 400€ (Material + Installation) im Rahmen und das bezahlte dann auch noch mein Vermieter.

    Bei uns hier in Österreich wurden die Gesetze diesbezüglich vor einigen Jahren „vereinfacht“. In Mehrparteienwohnhäusern muss man sich jetzt nicht mehr von jedem Eigentümer ein „ok“ per Unterschrift holen, um eine Wallbox zu installieren, sondern es reicht, wenn man jeden Eigentümer darüber informiert, dass man vorhat, eine Wallbox zu installieren. Wer dagegen ist, muss innerhalb von zwei Monaten einen gerichtlichen Einspruch einlegen. Wird in der Frist kein Einspruch eingelegt, ist das Vorhaben durch und man kann sich eine Wallbox hinhängen.

    Ich hoffe sehr, dass ich mich hier täusche und Mazda seine Identität bei der Bedienbarkeit nicht verliert und alles zu chinesisch wird

    Was ich so gehört habe, ist, dass es bei den Modellen, die mit Changan zusammen gebaut werden so, dass Mazda zwar ihre Vorstellungen von der Software anbringen kann, aber programmiert wird in China. Deshalb dauert alles auch so lange mit Updates.