Beiträge von Ifm

    Hallo zusammen,


    Möchte mir noch einen Fahrradträger holen. Da ich erstmals eine Anhängekupplung habe, kenne ich mich damit nicht wirklich aus.


    Aktuell werden ein paar mal im Jahr meistens ein klassische Tourenrad transportiert, gelegentlich auch zwei. In ein paar Jahren ggf. auch zwei E-Bikes.


    Welchen würdet ihr empfehlen? Habe im Moment den Uebler i21 im Blick, ist aber preislich mit etwas über 750 EUR schon eine Hausnummer. Hinzu kommen die verschiedenen Varianten, bei denen ich noch nicht weiß, welcher passend ist.

    Meiner Meinung nach leider normal heute


    Das "heute" kannst Du IMHO weglassen.


    1. Beim Kauf meines noch aktuellen Fahrzeugs in 2004 war ich in der Nachbarstadt beim Toyota-Händler. Da hatte ich eine vergleichbare Situation wie kürzlich beim Renault-Händler. Damals habe ich dann in Düsseldorf einen passenden Händler vorgefunden. Der Händler aus dem Nachbarstadt ist übrigens die Unternehmensgruppe, die sich später auch den Bielefelder Vertrieb einverleibt hat.
    2. Mein Vater ist war selbstständig im handwerklichen Gesundheitsbereich. Nach seinem dritten Audi 100 wollte er mal was anderes und ist in seiner Pause - also in Arbeitsmontur - zum Mercedes-Händler. Der Verkäufer hatte ihn zwar gesichtet, sein Schreibkram war ihm aber so wichtig, dass er sich erst nach 25 Minuten aufbequemt hat. Mein Vater hatte angesetzt mit "Ich suche ein neues Auto". Mehr wollte der gar nicht hören. Er führte ihn zum kleinsten Modell und sagte "sie wollen doch sicher nur dieses Modell". Das war Mitte der 1980er.

    Bei BYD, Leapmotor, XPeng, MG usw. kommt sowas nicht vor. Bei Fahrzeug-Händlern scheint die Demut einer Kundenbeziehung auf Augenhöhe erst zu erfolgen, wenn offen daliegt, dass Marktanteile hart erkämpft werden müssen ... sei es, weil die Marke noch nicht genug Marktdurchdringung hat oder weil der Händler örtlich nicht beim potenziellen Kunden "um die Ecke" ist.

    Und wenn das anfängliche Angebot nicht passt, wird nachverhandelt

    Es geht bei dem von mir Geschriebenen gar nicht um den Preis, aber ich verhandle grundsätzlich nicht nach, weil ich nicht möchte, dass sich der Händler unter Druck gesetzt fühlt.


    Ich gehe davon aus, dass er ein Angebot vorlegt, das für beide Seiten fair ist. Bei Abgabe des Angebots frage ich höchstens nochmal nach, ob das sein letztes Angebot ist.

    dass man eine 1300 Wattanlage von Sony

    Ist es wirklich eine Sony-Anlage? Sowas ist ja sonst immer explizit in der Feature-Liste erwähnt. Meines Wissens ist es entweder eine hierzulande unbekannte Marke oder Mazda behält ich vor, das zwischendurch zu wechseln.

    Bei Mattern in Bielefeld?

    Nein. Der ist bei mir "unten durch".


    (Anmerkung zum Verständnis für Mitlesende: Der genannte Händler ist ein Multi-Marken-Händler)


    Ich hatte zuerst an eine Renault Scenic gedacht. Das Verkaufsgespräch war für mich eher eine Verkaufsabfertigung. Der Verkäufer hat mich gefühlt auch nicht ernst genommen, obwohl ich gleich nach zwei Fahrzeugen geschaut hatte (für mich und ein kleineres Fahrzeug für mein Kind). Mit dabei waren auch ein paar Falschinformationen. Scheinbar wollte der Verkäufer ein paar e-Zoes aus Leasingrückläufer loswerden und hat die für mein Kind "beworben" und meine Bedenken bzgl. der Akkus beiseite gewischt. Und da er da vier identische Fahrzeuge stehen hatte, war es naheliegend, dass es gewerbliches Leasing war udn somit tendenziell von den Fahrer nicht so ordentlich umgegangen wird. Auch das wurde nur beiseite gewischt. Übrigens war nichtmal eine Probefahrt möglich. Ein paar Wochen später war ich dann nochmal beim für Mazda zuständige Mitarbeiter. Der war notorisch überarbeitet und hatte schlicht keine Zeit.


    Ich teste sowas allerdings auch aktiv aus. So gehe ich bewusst vormittags "underdressed" und erstmal ohne Termin zu den Händlern, um zu checken, wie die drauf sind.


    BTW: Den lokalen Toyota-Händler (ebenso ein Multi-Marken-Händler) empfinde ich noch schlimmer. Da war ich in Summe vier mal und wurde schlicht wegignoriert. (Wichtig: Es ich meine hier immer den Verkauf. Werkstatt und "Empfang" war da immer gut.)


    Ich war dann bei Prange. Der hat auf Augenhöhe beraten und sogar ohne Termin gleich eine Komplettberatung samt Probefahrt des 6e. (Schade dass die damals von Bielefeld weggegangen sind)


    Allerdings habe ich bei knapp 4.000 EUR Preisunterschied doch online bestellt. Bei Prange werde ich das Zubehör holen und nehme auch die 40 KM Entfernung in Kauf für den zukünfigen Service. Hauptsächlich weil die dort kundenorientierter handeln, aber auch um das positive Beratungserlebnis zu belohnen.


    Wie auch immer ... ich hole meine Wagen in Thüringen ab. So kann ich auch gleich den Neuen etwas Strecke fahren.

    Ich brauche nun doch Winterreifen. Möchte eigentlich auf den Dritthandel für den Felgenkauf warten. Zudem habe ich bisher mit Michelin und Conti die besseren Erfahrungen gemacht, welche die (bisher gefragten) Mazda-Händler nicht mal im Programm haben.


    Ich habe nun den Gedanken, jetzt erstmal nur die Reifen holen und die auf die Serienfelgen zu ziehen. Im Frühjahr würde ich dann die Felgen für den Winter holen und dann die Felgen entsprechend "umziehen" lassen.


    Denkt ihr, das macht Sinn? Das ganze neu aufziehen auf die Felgen schlägt ja auch mit 240 - 300 EUR zu. Im Gegenzug gibt es halt die Ersparnis beim Kauf. "Notfalls" würde ich die Bridgestone vom Mazda-Händler nehmen ... soweit überhaupt noch verfügbar.