Beiträge von TOBIiC56

    Die Ladegeschwindigkeit unterscheidet sich etwas:
    Mazda 6e: Bis zu 165KW

    Mazda CX-6e: Bis zu 195KW


    Ob es nur an einer optimierten Software/Ladekurve liegt oder ob sogar eine anderen Hardware verbaut ist, kann ich dir nicht sagen.

    Das Interessante ist ja, der 6e war ganz am Anfang auch mit 195KW angegeben, und dann wurde auch 165 herab korrigiert. Denke deshalb, es handelt sich um die gleiche Hardware, nur dass jetzt beim SUV die volle Ladeleistung freigegeben wird.

    Aber mir geht’s ja eigentlich auch ums Negative, wenn ich in ein Forum schaue, da will ich ja wissen, ob ich alleine mit meinem Problem bin oder ob es auch andere gibt bzw. ob es Lösungen dafür gibt. Wenn etwas gut ist, weiß ich es ja selber und muss es nicht erst in einem Forum überprüfen.

    Wenn jetzt jeder schreibt, wie toll das Auto ist, ist es gut, aber der Mehrwert für mich selbst ist gering, da ich ja weiß, dass es gut ist.

    Ich will hier wirklich niemanden die Vorfreude auf seinen Wagen vermiesen, die von mir erwähnten Probleme existieren, aber sind fast alle mit einem Update behebbar. Nicht jeder hat die gleichen Ansprüche an ein Fahrzeug, etwas, was mich tierisch nervt, kann jemand anderen gar nicht stören, und vor allem, ich rede vom 6e, ein anderes Fahrzeug wie das, auf das wir warten.

    Mazda hat in dem Jahr, in dem der 6e auf dem Markt ist, sicher sehr viel gelernt, und auch wenn noch kein Update draußen ist, heißt es nicht, dass wir die gleichen Softwareprobleme haben werden.


    Ich würde aber raten, den CX-6e bei einer Probefahrt ausgiebig zu testen, vor allem softwareseitig.


    Bin ich vom 6e enttäuscht? JA

    Werde ich mir den CX-6e holen? JA

    😂😂

    Also die angesprochenen Themen von TOBIiC56 sind sicher teilweise berechtigt. Aber guckt man sich wirklich einige Test-Videos zum Mazda 6e an, die das Auto auch auf Herz und Nieren testen, dann frage ich mich, ob TOBIiC56 ein anderes Auto oder ein Montagsmodell hat?

    Schau mal ins 6e Forum, da haben dann sehr viele ein Montagsauto. 😂😂😉 Bei testern auf YouTube ist es halt so, dass sie das Auto für eine Woche oder weniger haben und dann wieder abgeben… So richtig kennenlernen kann man das Fahrzeug so nicht wirklich. Deshalb schau ich lieber in Foren nach, wo Leute sind, die das Auto wirklich täglich fahren.

    Ganz ehrlich: Ich hab wenig Lust, vor jeder Fahrt ein App-Studium zu betreiben, nur damit die Navigation vernünftig hinhaut oder ich passende Ladestationen finde.

    Das verstehe ich absolut… mein Glück, die meisten Strecken, die ich fahre, schaffe ich ohne Zwischenlandung, und bei den Strecken, die weitergehen und von mir regelmäßig in Angriff genommen werden, da weiß ich mittlerweile auswendig, wo ich lade.


    Bei Strecken, die ins Blaue gehen, also noch nie von mir gefahren wurden, da studiere ich am Vortag die Route – ja, das ist anders als beim Verbrenner, und das ist nicht für jeden.



    Alternativ kann man auch das Manzda Navi benutzen, es hat eine Routenplanung und plant auch Ladestops ein, so wie man es eben erwartet. Warum nutze ich dann nicht diese Möglichkeit?

    Das interne Navi hat so seine Tücken:


    die Verkehrsinfos und Stauumfahrung funktionieren nicht zuverlässig


    Die Laderoutenplanung funktioniert nur, wenn man keinen Zwischenstopp eingibt


    Die nette Dame, die mir sagt, wann und wo ich abbiegen muss, kann kein richtiges Deutsch (wirklich schlimm, habe so etwas noch nie gehört, nicht mal bei den ersten Navigationssystemen, die ich vor Jahrzehnten hatte)


    Fährst du schneller als 1km/h, sagt dir die Stimme, dass du zu schnell fährst (lässt sich NICHT deaktivieren)


    Ladesäulen kann man filtern, aber nur nach Betreibern im Umkreis(startest du irgendwo, wo es kein Ionity, EnBW oder EWE Go gibt, kannst du diese Säulen auch nicht in den Filter geben, obwohl diese vielleicht entlang deiner Route existieren).



    Natürlich kann das alles mit Updates behoben werden, aber ob und wann ist die Frage.

    Also, ich würde da gerne mal antworten, so gut ich kann, da ich aktuell den 6e fahre, der vom Verbrauch aber sicher besser ist als der CX-6e.


    Wenn ich Langstrecke fahre, dann plane ich die Route zuhause mit A Better Route Planner (ABRP). Diese App ist echt praktisch, aber lässt sich leider nicht mit dem Mazda verbinden, da Mazda die nötigen Daten leider nicht preis gibt da hätte der Ioniq eindeutig einen Vorteil.


    Im Auto selbst navigiere ich mit Apple Maps via CarPlay. Das Mazda-interne Navi ist nicht so der Hit.


    Eine weitere App, die ich sehr oft verwende, ist Chargeprice. Dort hinterlegt man all seine Ladekarten und sieht dann gleich, wie teuer es an der Ladesäule wird und man sieht auch, wo es überall Ladestellen gibt.


    Die Ladetechnologie bei Mazda ist nicht auf dem Stand der Zeit, da man einfach auf die Vorkonditionierung des Akkus verzichtet hat. Es geht weder über das Eingeben einer Ladestation im Navi noch kann man es manuell aktivieren. Man kann nur eine Abfahrtzeit angeben, dann wärmt er den Motor leicht, um gleich auf die volle Power zuzugreifen. Das heißt dann aber, um hohe Ladeleistung zu bekommen, muss man weite Strecken fahren damit sich der Akku so erwärmt. Vor allem im Winter ist das frustrierend, da habe ich nie mehr als 80 kw an der Säule gesehen.

    Kann mir spontan übers Wochenende einen Audi mit digitalen Spiegeln ausleihen? Danach ist für mich hoffentlich klar, zu was ich mehr tendiere: digital oder analog.

    Ich konnte jetzt über 1000 km die digitalen Außenspiegel testen. Vorab ist mir bewusst, dass die digitalen Spiegel von Audi nicht 1 zu 1 mit denen von Mazda vergleichbar sind. Mir ging es in erster Linie darum herauszufinden, wie ich generell damit klar komme und was generell Schwächen sein könnten.


    Als ich das Auto übernahm (Audi mit Kamera-Spiegeln der 1. Generation), war es unglaublich ungewohnt, da ich anfangs immer nach draußen auf die Kamerastummel blickte, anstatt auf die Displays, aber schon nach 100 km habe ich mich dran gewöhnt und der Blick ging immer sofort auf die Displays.


    Von der Optik würde ich persönlich immer die Digitalen nehmen, da sie moderner und futuristischer wirken - meine persönliche Meinung.


    Negativ sind mir 3 Punkte aufgefallen, und wegen dieser werde ich beim CX-6e auch nur die normalen Spiegel nehmen und nicht die digitalen. Sollten diese Punkte bei Mazda besser gelöst sein, werdet ihr mir das hier sicherlich berichten und ich werd mir in den A…. beißen. 😉😂


    1. Ich habe mich beim Umfokusieren von Straße auf Displays und zurück schwer getan, meine Augen brauchten immer ein bisschen, um das das Bild im Display scharf zu stellten. Das klingt zwar lapidar, war für mich aber anstrengender und ermüdender als einfach in einen Spiegel zu blicken, gerade bei schnellen Spurwechsel auf der Autobahn kein zu unterschätzendes Risiko (dieses Problem haben LKWs nicht).


    2. Einschätzen von Distanzen und Geschwindigkeiten. Wieder auf der Autobahn ist es mir schwer gefallen, einzuschätzen, wie schnell sich ein Fahrzeug von hinten nähert und ob ich noch rausziehen kann oder nicht, vor allem bei Dämmerung. Auch im Stadtverkehr beim Einfädeln ist es ein bisschen schwieriger, die Distanzen zu erkennen. LKWs haben dazu im Display digitale Linien, die eine gewisse Einschätzung der Abstände erleichtern. Auch Hyundai hat das bei ihren digitalen Spiegeln. Vielleicht kann man das mit einem Update nachrüsten. Wäre sehr hilfreich in meinen Augen.


    3. Es kam dreimal vor, dass die Kameras dermaßen überbelichteten, dass ich nur noch ein weißes Display hatte, und das ist auch der Punkt, an den man sich nicht gewöhnen kann. Bei den anderen lass ich mir noch einreden, dass man sich nach einer gewissen Zeit daran gewöhnt, aber hier kann man sich nicht dran gewöhnen, wenn man nicht sieht, sieht man nichts.

    Zwei Mal kam es auf der Autobahn bei tief stehender Sonne vor, dass ich nichts mehr im Display sah und so ein Spurwechsel unmöglich war. Bei 130 ein verdammt ungutes Gefühl.

    Einmal kam es beim Einparken vor, auch da stand die Sonne wieder ungünstig und ich sah plötzlich nichts mehr in den Displays, habe dann den Parkvorgang abgebrochen, weil hinter mir schon Autos ungeduldig wurden.



    Ich möchte noch mal darauf hinweisen, dass das meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse sind. Mit diesem Post möchte ich niemanden davon abhalten, sich digitale Spiegel zu kaufen.

    Der CX-6e ist kein kleines Auto, habt ihr schon Erfahrungen mit Autos in der Größe oder ist es für euch Neuland?


    Könnt ihr Tipps geben?



    Ich fahre oft nach Italien und da merk ich mit dem 6e ständig, dass die Straßen gerade in kleinen Orten eher für einen Fiat Panda als für ein knapp 5m Schiff gemacht sind 😂 Der CX ist ja etwas kürzer, dafür breiter, es bleibt also spannend.

    Also ich hatte da offenbar riesiges Glück, in meinem Wohnblock ca. 60 Eigentümer waren niemand dagegen, dass ich eine Wallbox instaliere… Kosten hielten sich mit 400€ (Material + Installation) im Rahmen und das bezahlte dann auch noch mein Vermieter.