Laden mit evcc

  • Hallo,


    hat jemand vor seinen CX-6e mit PV-Überschuss, Börsenpreisen etc. über evcc zu laden? Mazda selbst scheint ja keine API für den Zugriff auf den SoC bereitzustellen bzw. alles zu versuchen um das zu unterbinden.


    Nun habe ich mir einen MP-WICAN-PRO bereits für einen Peugeot e-208 besorgt, um den SoC über Home Assistant an evcc weiterzureichen.


    Mit dem MP-WICAN-PRO kann man wohl auch über einen WLAN-Hotspot und WireGuard VPN unterwegs auf HA zugreifen und so auch eigene Telemetriedaten nach Hause senden, ohne Cloud. Hab ich bisher aber noch nicht getestet. Weiß einer, wo der OBD2-Port beim CX-6e ist und ob unter der Abdeckung ausreichend Platz für einen Adapter ggf. mit flachen Verlängerungskabel ist?


    Was habt ihr für Lösungen geplant?


    Viele Grüße...

  • Ich hab mir bei amazon den Veepeak OBD2 Adapter gekauft und mal testweise an meinen CX-60 gehangen, funktioniert gut.

    Das Setup mit Wallbox, HomeAssistant und evcc habe ich hier schon seit 4 Jahren am laufen, zwischendrin noch mit mazda2mqtt Integration, aber die musste ja leider eingestellt werden. Seitdem habe ich halt den SoC nicht im live im evcc, aber das ist bei dem kleinen PHEV Akku auch nicht weiter schlimm.

    CX-6e Takumi, Machine Grey, 21" Felgen

    Bestellt: 11.2.2026, Gebaut: 29.04.2026

    Lieferdatum: Bald

    Bisherige Mazda: CX-60 PHEV 2022, Mazda 6 Kombi 2013

  • Ich steige ganz neu in die Elektrowelt ein mit PV Anlage und dem CX-6e. Mein PV Mann hat mir versichert dass ich mit dem Überschuss den Takumi laden kann. Mal schauen wass da alles geht. Aber evcc kannte ich bis jetzt noch nicht und ich muss übers Wochenende wohl mal ein bisschen lesen damit ich alles in mein Home Assistant integrieren kann 8)

  • Spannendes Thema, da bin ich zuhause.


    Haben eine PV, HomeAsistant laufen und dazu auch EVCC. Bin gespannt ob man den Mazda in irgend einer Form integrieren kann. Wichtigster Wert wäre ja eigtl nur der SOC.

  • SoC = State of Charge, also Ladezustand der Fahrzeugbatterie in Prozent. Den benötigt man, um in evcc (Energiemanagementsystem für das intelligente Laden von Elektrofahrzeugen (EV) open source: https://evcc.io) das Laden zu optimieren. Bspw. PV Überschuss laden, also nicht nur mit einer festen Ladeleistung, sondern mit dem was gerade übrig ist, bevor es eingespeist wird oder um den soc zu begrenzen, damit er ihn nicht immer auf 100% lädt, was beim LFP Akku nicht ganz so schlimm wäre, oder um Ladepläne zu hinterlegen, dass das Fahrzeug bspw. immer mindestens auf ein bestimmtes Level geladen wird, sobald es angeschlossen wird und es sucht sich für den Rest aus verschiedenen Stromquellen (PV, Haupt-/Nebentarif, Börsenpreis, was auch immer ihr konfiguriert habt) automatisch die günstigste Variante raus, um bis zur Abfahrt auf den soc geladen zu haben, den ihr vorgegeben habt.


    Also viel technische Spielerei, mit der man bei PV aber noch einiges optimieren könnt.


    Der Vorteil bei evcc ist, das man Komponenten von unterschiedlichen Herstellern kombinieren kann. Sonst braucht man i.d.R. alle Komponenten von einem Hersteller, also Wechselrichter, bzw. Energy Meter und Wallbox, tlw. sogar noch eine Lizenz, um die Funktionalität freizuschalten.


    Da ich 6 Wechselrichter unterschiedlicher Hersteller habe und nur ein Energy Meter sowie 2 Wallbox eines weiteren Herstellers, habe ich evcc dafür im Einsatz. Einige Fahrzeughersteller werden direkt unterstützt und erlauben den Zugriff auf die Fahrzeugdaten. Ich selbst habe Tesla und Peugeot bisher im Einsatz. Tesla ist diesbzgl. vorbildlich und funktioniert einwandfrei. Peugeot war ein Kampf. Man musste jede Woche neue Zugangsdaten generieren. Mazda scheint das gar nicht zu wollen und ist wohl auch schon gerichtlich gegen bestimmte Lösungen vorgegangen. Deshalb werde ich das erste Mal mit einem OBD Adapter arbeiten. Das hat beim Peugeot schon funktioniert. Den CX-6e bekomme ich ab 15.9. und kann dann damit experimentieren.