Das mit der Software ist schon sehr ärgerlich. Auch dass die Besitzer des 6e so lange auf die Lösungen warten müssen, hat Mazda keinen Gefallen getan.
Ich komme selbst vom CX-60 der ersten Generation, und auch dort hat Mazda viel Kredit verspielt. Dass es, wenn alles eingespielt ist, auch anders geht, zeigt der CX-60 heute, nachdem einige Jahre vergangen sind und die Fehler behoben wurden. Deshalb sollte man eigentlich nie direkt ein völlig neues Modell kaufen – das gilt jetzt leider auch für Mazda und ich bin der Marke jetzt seit 1991 treu.
Ich konnte es beim neuen CX-5 allerdings auch nicht lassen und habe direkt zugeschlagen. Mit dem neuen CX-5 bin ich sehr zufrieden, und die Updates kommen sehr schnell. Das zweite steht bereits diesen Monat an – so kenne ich das eigentlich von Mazda.
Das Problem liegt meiner Meinung nach im Zusammenspiel zwischen Changan, Mazda Japan und Mazda Europe. Da sind drei Akteure beteiligt, und am Ende muss alles zusammenpassen.
Verständlich ist für mich allerdings nicht, dass man ein Auto auf den Markt bringt, bei dem einige Softwarefunktionen nicht einmal ansatzweise zuverlässig funktionieren. So etwas hätte deutlich früher auffallen müssen. Ein Fahrzeug in diesem Zustand den Kunden zu präsentieren, ist schon grenzwertig.