Beiträge von ElMo66

    Auch mein Spielzeug stand dann bis zum 23.07.26 irgendwo rum, bevor die Dampferfahrt am 23.07.26 begann.

    Soll an den örtlichen Unwettern gelegen haben...

    Schon merkwürdig, dass Mazda nichts von den Witterungsbedingungen in der Region weiss, obwohl sie seit 25 Jahren dort zusammen mit Changan (und anfangs auch mit Ford) Autos bauen. Von Mai bis Juli ist dort üblicherweise Monsunzeit, und gegen deren Ende ist mit Taifunen zu rechnen. Also eigentlich ganz normal.


    Mein fMH konnte mir wenigstens versichern, dass die Fahrzeuge nicht im Freien herum standen.

    Habt ihr von Mazda die bekannte Email mit der Fertigstellung und der Verschiffung des CX-6E erhalten?


    Lt. meinem fMH befindet sich mein Auto definitiv auf einen Frachter, der Ende August/Anfang September in Antwerpen ankommen soll ...


    Auch fehlt bisher das obligatorische Werbegeschenk ...

    Ich habe am 12.5. eine Mail erhalten, dass mein Auto fertig ist. Nur stand er dann noch bis zum 21.7. in China rum. Die Mail ist grafisch so gestaltet, dass man meinen könnte, es käme ein Update jeweils sobald das Auto auf dem Schiff bzw dann auf dem LKW zum Händler ist. Da kam aber null.


    Werbegeschenk habe ich auch nix.


    Nur eine völlig nichts sagende Mail vom Kundenabwehrdienst, als ich mich über die lange Standzeit in China beschwert habe. Man fand es noch nicht einmal für nötig, die Standard Textblöcke anzupassen.


    Mein fMH hat mir dann gezeigt was er im System sieht. Auch nicht sehr viel. Aber immerhin eine bestätigtes Anlegedatum in Antwerpen, und eine Anlieferungsspanne zum Händler.

    Den Transportweg zum Händler kannst Du nicht mehr verfolgen. Leider. Wäre zwar technisch möglich, aber dazu müsste auch der Dienstleister entsprechend technisch ausgerüstet sein. Das haben die wenigsten Speditionen.


    In Antwerpen wird das Auto offiziell in die EU importiert, d.h. die ganzen zollrechtlichen Formalitäten werden dort abgewickelt. Dauert 1-4 tage, je nachdem, wann der Frachter eingelaufen ist. Freitag ist blöd, da wird dann zwar ausgeladen, aber die zollrechtliche Abfertigung findet danach statt. Erst dann wird durch einen lokalen Dienstleister eine "Pre-Delivery Inspection" (PDI) ausgeführt. D.h. das Auto wird z.B. auf Transportschäden überprüft, die entsprechenden Funkmodule werden für Europa frei geschaltete (GPS, 5G etc.) und ggf. für die EU nötige Einstellungen an der Steuerelektronik vorgenommen. Dazu sind spezielle Geräte nötig, die der Händler nicht hat.

    Ausserdem wird zusätzlich Korrosionsschutz - ein spezielles Sprühwachs - aufgetragen. Wurde Zubehör mit bestellt, so wird das ins Auto gelegt, üblicherweise in den Kofferraum. Der fMH wird das dann bei sich in der Werkstatt einbauen. Beispiel ist z.B. die AHK, Fußmatten, Frunk-Box, Kofferraum-Schalenmatte, Schutzfolien.

    Das ganze Prozedere dauert nochmal 2-4 Tage. Dann kommt das Auto auf einen LKW und wird auf die Reise zum fMH geschickt.

    Der braucht dann auch noch ein paar Tage, bis er das Auto soweit fertig hat, dass er es guten Gewissens an den Kunden übergeben kann.

    Für den ganzen Prozess gibt es ein Mazda Youtube Video. Finde das aber gerade nicht mehr.

    Ich bleibe bei meiner Meinung: Die Versicherungen füllen sich bei den „nicht deutschen“ Autos erst mal ordentlich die Taschen und versuchen anschließend noch, bei jedem Schaden die Kostenvoranschläge der Werkstätten zu drücken. Für mich ist das ein absolutes No-Go – schließlich zahle ich die Beiträge nicht zum Spaß.

    Das stimmt natürlich auch, anders kann man sich die Unterschiede auch nicht erklären. Die verwenden doch alle dieselben Daten. Warum kostet dann eine Versicherung das dreifache?


    Scheint mittlerweile in Mode gekommen zu sein: den Kunden auspressen wie eine Zitrone, und wenn der sich sträubt, dann ist natürlich der Kunde der Böse. Ich "durfte" auch schon mal meine Rechtsschutzversicherung (erfolgreich) verklagen. Ganz praktisch, wenn man einen Anwalt in der Verwandtschaft hat :) .

    Mein fMH rechnet erst gegen Ende August mit seinen Händlerfahrzeugen. Gleichzeitig hat sich mein Lieferdatum verschoben. Ob ich da noch ne Probefahrt brauche? Mal sehen.

    Zu Wahrheit gehört aber auch, das die Schadenkosten, die durch die Versicherungen gezahlt werden, auch immer mehr steigen.
    Insbesondere die Hersteller von Original-Ersatzteilen schlagen hier mächtig drauf, wenn man mal die Kosten z.B. einer neuen Winschutzscheibe über die letzten 5-6 Jahre anschaut.

    Auch der ganze "moderne Schnickschnak" treibt die Kostgen ganz schön hoch. So ein Matrix-Scheinwerfer ist weniger toll wenn er getauscht werden muss. Da ist man bei einem Mazda CX-80 ganz schell bei fast 3000€ Teilekosten, pro Stück. Und das Teil muss ja auch noch verbaut und justiert werden.