Beiträge von ElMo66

    Der Infomationsfluss ist echt bescheiden aber lieber kein Datum als ein falsches bei dem man dann entäuscht wird?

    Hoffe nur das die nicht so überwältigt worden sind mit Bestellungen das die nicht mehr hinterher kommen, der verkauft sich ja scheinbar ganz gut für ein Fahrzeug was es noch nicht mal zur Probefahrt gibt? Nicht auszudenken wenn er jetzt irgendwann auch mal beim Händler steht und die Werbemaschinerie angelaufen ist….. ^^ :thumbup:

    Scheint sich in der Tat gut zu verkaufen. In Australien wurde der 6e und der CX-6e nahezu zeitgleich vorgestellt, mit der Option, dass die ersten 300 Besteller eine Option gratis bekommen. Beim 6e waren die nach ein paar Tagen schon weg. Angeblich bereits knapp 2000 Vorbestellungen von beiden Fahrzeugen nur in Australien. Kann ich mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen. Ich kenne die Infrastruktur dort, und ausserhalb der Ballungszentren ist mit Ladestationen ziemlich Essig.

    Auch in Deutschland scheint sich der CX-6e gut zu verkaufen. Man hat dort wohl nach Auskunft Mazda (Mazda Presseportal) "eine nahezu vierstellige Anzahl an Vorbestellungen".

    Ja, im Mazda System scheint es momentan drunter und drüber zu gehen. Mein fMH meinte, das das kompletter Blödsinn ist, so wie das im System abgebildet ist.

    Mein Auto ist produziert, hat eine VIN, und es ist eine Schiffsnummer hinterlegt. Dieses Schiff wäre aber bereits auf dem Weg und soll am 4.7. in Antwerpen einlaufen. Also müsste der Status auf "in transit" sein, und es sollte ein Datum in "Dealer ETA" stehen. Dort steht jedoch ein Zeitraum - und zwar der alte (6.9. - 6.10.). Zwischenzeitlich war der auf 10.8. - 10.9. angepasst worden.

    Der Status ist immer noch "ordered". Da passt aber so absolut gar nichts zusammen.

    Der fMH meinte recht frustriert: "er ist halt da wenn er da ist...."

    Eine Schulung hatte der Verkäufer lt. eigenen Aussagen schon, und auch der Werkstatt-Leiter hatte wohl schon einen Schulungstermin in Leverkusen.

    Überall wird vom Marktstart im Sommer geredet, selbst auf der Mazda Seite nur in Oberursel spricht man jetzt vom Marktstart im Herbst…. :/

    Ich würde das nicht überbewerten.


    "Spätsommer" ist ja auch unscharf formuliert. Und je nachdem, ob man jetzt die Zeitangabe meteorologisch oder kalendarisch interpretiert kann das auch dasselbe sein.


    Ausserdem heißt "Marktstart" ja nicht "Auslieferungsstart". Das ist eine reine Marketing-Sache. Man arbeitet auf einen Start der Marketing-Aktionen zu einem Termin X hin. Da muss ja auch sicher gestellt sein, dass jeder Händler ein Fahrzeug vor Ort hat, und dass der Kunde das auch mal Probefahren kann. Und die 13 Vorserien-Modelle, die aktuell in Deutschland zugelassen sind, werden mit Sicherheit nicht auf die Allgemeinheit los gelassen. D.h. auch die Händler werden mit "Frischware" beliefert.


    Beim CX-60 und CX-80 wurden die ersten Fahrzeuge auch schon zwei Monate vor dem Marktstart ausgeliefert.


    Laut Mazda hat mein CX-6e am 12.5. das Werk verlassen. Da auch schon eine FIN im System eingetragen ist muss er auch schon auf dem Weg sein. Mein Händler konnte mir nur noch nicht sagen, wo genau - das Mazda-System zeigt momentan Sachen an die so nicht sein können. Er geht davon aus, dass das Fahrzeug Mitte Juli bei ihm eintrifft - spätestens aber Anfang August.


    Das passt auch mit meinen Vermutungen. Am 28.5. hat ein RoRo-Schiff Shanghai mit Ziel Antwerpen verlassen. Ankunft voraussichtlich am 4.7. Das Schiff gehört zu einem Reeder, der üblicherweise für Mazda fährt. Dauert etwas länger als früher, da die Schiffe mittlerweile alle um Afrika herum fahren und nicht mehr durch den Suez-Kanal.

    Bestätigung habe ich allerdings noch keine, da die Schiffskennung im Mazda-System noch fehlt.

    :thumbup: ... Danke für die Aufklärung!

    Ich dachte wegen der flachen Spannungskurve fälschlicherweise, dass LFP die 100 % chemisch besser verträgt. Dass das primär für die BMS-Kalibrierung und nicht für die Zellgesundheit nötig ist, ergibt Sinn. Hoffe, Mazda hat das softwareseitig beim CX-6e gut gelöst.

    Die Chemie ist weitgehend dieselbe. Die Akku-Typen unterscheiden sich eher in der Physik.

    Beim NMC Akku können sich die Ladungsträger (Li-Ionen und Elektronen) relativ frei bewegen. Deswegen kann man die (eigentlich) recht zügig laden bzw. entladen.

    Bei LFP hat man die Ladungsträger in ein Gitter aus Eisenphosphat-"Röhrchen" eingesperrt. Die können sich nur entlang der vorgegebenen Struktur bewegen.

    Deswegen hat man sich da zwei Besonderheiten "eingefangen". Der Spannungsabfall korreliert nicht so sehr mit dem Ladezustand. Ist wie eine enge Gasse, durch die nur eine bestimmte Menge an Ladung geht. Erst, wenn wenig Restladung vorhanden ist fällt deswegen die Spannung ab (die Gasse leert sich). Rückwärts, also beim Laden, geht's genau umgekehrt, da steigt die Ladeschlussspannung erst an wenn der Akku fast komplett voll ist. Quasi der Stau auf der Autobahn.

    Die andere Besonderheit ist die Kälteempfindlichkeit. Bei Kälte schrumpft das Eisenphosphat-Gitter. D.h. die "Röhrchen" werden enger, und damit passen weniger Ladungsträger pro Zeit durch. Die Li-Ionen "rumpeln" quasi gegen die Wand.

    Dafür hat man aber keinen so starken Verschleiß der Elektroden durch Mikrokurzschlüsse wie bei NMC. Ein LFP-Akku ist praktisch nicht kaputt zu bekommen wenn man es nicht darauf anlegt.

    Das hängt mMn damit zusammen, dass der Mazda 6e im Standard-Modell einen LFP-Akku verbaut hat. Aus diesem Grund hat Mazda die Option für ein Ladelimit im Menü auch bewusst weggelassen. Wenn ich mich nicht irre, braucht ein LFP-Akku diese regelmäßige 100%-Aufladung zwingend zur Kalibrierung, damit das System die Reichweite korrekt berechnen kann und keine falschen Werte anzeigt.

    Falls meine Aussage hierzu nicht stimmt – bitte gerne um Korrektur.


    Bei den anderen Akku-Typen (NMC) sieht das ganz anders aus: Diese fühlen sich im Bereich zwischen

    20 % und 80 % Ladestand am wohlsten. Wenn man dort doch mal auf 100 % lädt (z. B. für eine Langstrecke), sollte man danach direkt losfahren und das Auto nicht über Tage oder Wochen mit vollem Akku in der Sonne oder der Garage stehen lassen. Besonders im Winter ist das Laden über 80 % ohne vorherige Vorkonditionierung purer chemischer Stress für NMC-Akkus.

    Naja, ein LFP Akku hat es auch nicht so super gerne, wenn er immer auf 100% geladen wird. Auch für diese Akkus ist es Stress, wenn sie nicht im optimalen Ladebereich gehalten werden. Und der ist nun mal zwischen 10 und 80%. Alles Andere stresst die Batteriechemie.

    Das ist beim AC Laden nicht so tragisch, da die Batterie die relativ niedrige Ladeleistung ganz gut ab können. Aber wenn ich öfter mit DC lade, dann sollte ich möglichst nicht über 80% gehen. Insofern würde eine Begrenzung auch für LFP Akkus sinnvoll sein.

    Ja, damit Coulomb Counting funktioniert muss die Batterie ab und an auf 100% geladen werden. Auch das könnte man softwareseitig steuern - wenn man wollte.


    Am Ende muss auch Mazda überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, so eine Limitierung zu ermöglichen. Denn SIE geben 8 Jahre Garantie auf den Fahrakku. Je schonender der Besitzer/Fahrer den Akku behandeln kann, desto besser auch für Mazda.

    Uff…..das ein E-Auto in der Versicherung teurer ist war klar aber so teuer? 🫰

    Darf ich fragen welche Versicherung das ist?

    Schau mal bei Check24 oder Verivox. Da haut's einem echt die Ohren weg. Bis zu 2000€ Unterschied pro Jahr, bei identischer Leistung.


    Bei meinem CX-7 (16 Jahre alt) ist die Versicherung mittlerweile auch reichlich teuer geworden, so dass der CX-6e mich gleich viel kosten wird - allerdings bei einer anderen Versicherung,


    E-Autos sind v.a. wegen der Batterie so teuer. Die tolle Idee von Tesla, die Batterie als Teil der Karosserie zu konstruieren und die Karosserie quasi aus "einem Stück" zu bauen macht zwar die Produktion deutlich billiger, aber dafür ist jeder Blechschaden nahe am Totalschaden. Und das hat auch die Versicherungspreise für alle anderen E-Autos ruiniert. Das wird sich erst ändern, wenn die Versicherungen genügend Realdaten von anderen E-Autos zu den Reparaturkosten haben.

    In Asien sowieso und Australien...

    Nur hier in Europa wartet Mazda ab, was Brüssel neues ausbrütet!

    Rein in die Kartoffeln... raus aus den Kartoffeln... 😪

    Das ist ein Gerücht. In China fährt man EZ-60 - gleiches Design, aber andere Software und anders Fahrwerk. Und andere "Kultur", was kritisches Feedback betrifft. In Australien fährt noch gar nix, der kommt da erst zum Jahresende, sagt ein befreundeter Mazda Händler aus Melbourne. Das Problem ist, dass Changan die Plattform erst auf Rechtslenker umbauen muss. Im restlichen Asien (Thailand, Vietnam) ist der auch erst angekündigt, ebenso in Neuseeland.

    In den USA ist der CX-6e aktuell noch nicht mal geplant. In UK kommt er wohl auch später - auch die fahren ja auf der "falschen" Straßenseite :saint: